Ist bei älteren PatientInnen mit geringem klinischen Verdacht einer venösen Thrombembolie, die Anwendung eines altersspezifischen Grenzwertes beim D-Dimer Test sinnvoll?

Title (de)
Ist bei älteren PatientInnen mit geringem klinischen Verdacht einer venösen Thrombembolie, die Anwendung eines altersspezifischen Grenzwertes beim D-Dimer Test sinnvoll?
Language
German
Description (de)
Die Stärke der Evidenz ist moderat, dass bei Personen ab dem 51. Lebensjahr mit geringem Risiko einer venösen Thrombembolie mittels Anwendung eines altersspezifischen D-Dimer-Tests (Alter x 10 µg/L bei PatientInnen > 50 Jahren) im Vergleich zum konventiollen Cut-Off-Wert (500 µg/L) eine Reduktion von falsch positiven Diagnosen bei nahezu gleichbleibender Anzahl richtig als positiv erkannter venöser Thrombemboliefälle erreicht werden kann. Bei über 80-jährigen könnte durch eine Anpassung der D-Dimer Diagnostik an das Alter der PatientInnen eine Steigerung der Spezifität um 20% bei nahezu gleichbleibender Sensitivität erreicht werden.
DOI
10.48341/evqh-gt62
Author of the digital object
EbM Ärzteinformationszentrum
Date
01.05.2013
Licence Selected
Organization Association
Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie